Chiropraktik

Die wissenschaftliche Akzeptanz der Chiropraktik nimmt stetig zu – mit ein Grund, weshalb selbst die gesetzlichen Krankenkassen nicht umhin konnten, diese Therapieform zu akzeptieren. In Amerika gibt es ca. 50.000 Chiropraktiker, die ein Universitätsstudium absolviert haben, deren Titel „D.C.“ (Doctor of Chiropraktik) fast überall auf der Welt anerkannt wird, nicht aber in Deutschland. Daher haben viele der in den USA entwickelten neuen, sanften und hochspezialisierten Techniken noch nicht den Eingang in die Chirotherapie der Schulmedizin gefunden.

Sanfte amerikanische Techniken sind ein Qualitätsmerkmal, auf das Sie bei der Auswahl Ihres Chiropraktikers unbedingt achten sollten

In der sanften Chiropraktik werden mit gezielten manuellen Impulsen die Gelenkverbindungen des Bewegungsapparates behandelt, um somit den gesamten Bewegungsablauf zu harmonisieren, Blockaden zu lösen, Entspannung von Gelenkkapseln und Muskeln zu ermöglichen, verlagerte Gelenke zu reponieren, Bandscheiben zu entlasten und so letztendlich Schmerzen und Verkrampfungen zu lindern. Vorbeugend angewandt, ist die Chiropraktik in der Lage, Verschleißerscheinungen zu verhindern oder deren Entwicklung zu verlangsamen.

Das Hauptarbeitsfeld des Chiropraktikers ist die Wirbelsäule. Der menschliche Körper wird von Nervensträngen durchzogen, die vom Gehirn ausgehend die Organe mit vitalen Impulsen versorgen. Diese Nervenbahnen verlaufen durch den inneren Hohlraum der Wirbelsäule und treten seitlich zwischen den Wirbelkörpern aus.

Verschiebungen des Beckens und der Wirbelkönnen zu Verengungen an den Nervenaustrittsstellen führen und so die abzweigenden Nerven irritieren. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Verspannungen, Ischias-beschwerden und Bewegungseinschränkungen sind häufig die Folge.

Dreh- und Angelpunkt der Körperstatik ist die korrekte Stellung des Beckens. Bei einem Beckenschiefstand, also einer Verschiebung im Kreuz-/Darmbein-

gelenk, kommt es zu einer vermeintlichen Beinlängendifferenz, die die gesamte Statik der Wirbelsäule beeinflusst. So achtet jeder Chiropraktiker zu Beginn einer Behandlung immer auch auf die korrekte Beckenstellung und gleicht eventuelle Fehlstellungen aus. Aus Sicht der Chiropraktik gilt es als Kunstfehler, eine auf diesem Mechanismus beruhende Beinlängendifferenz durch einseitige Einlagen oder Absatzerhöhungen auszugleichen, da hierdurch der Schiefstand weiter stabilisiert wird.

Will man einen langfristigen und nachhaltigen Erfolg erzielen, ist die Korrektur der Wirbelsäulenstatik unbedingt erforderlich! Um dies zu erreichen wendet der Chiropraktiker einen sanften, kontrollierten und gezielten Impuls an verschiedenen Bereichen des Bewegungsapparates an. Hierdurch werden die Gelenkverbindungen wieder in die korrekte Normalstellung zurückgeschoben und es tritt oft eine spontane Erleichterung der Beschwerden ein.

„Ist Chiropraktik gefährlich?“

Nein, wenn die (wenigen) Kontraindikationen beachtet und gezielte, sanfte Techniken angewendet werden - zwei Prinzipien, die in meiner Praxis höchste Priorität haben. Ich verwende ausschließlich Techniken der amerikanischen Schule, die sich durch besonders präzise geführte Grifftechniken auszeichnen. Diese amerikanischen Techniken habe ich in vielen Fortbildungen studieren können. Als Mitglied der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft für Chiropraktik e.V. nehme ich regelmäßig an Fachfortbildungen teil um auf dem neuesten Stand der in den USA entwickelten und praktizierten Techniken zu sein.

Chiropraktik ist meines Erachtens bei richtiger Handhabung eine extrem wenig risikobehaftete Behandlungsmethode!

"Ist zu viel Chiropraktik schädlich, leiern dabei die Bänder nicht aus?"


Nein, denn zum einen werden die Wirbelgelenke bei den in meiner Praxis angewendeten Techniken nur innerhalb des normalen Bewegungsausmaßes manipuliert, wobei die das Gelenk sichernden Bänder und Muskeln nicht überdehnt werden können; zum anderen belegen groß angelegte amerikanische Studien, dass durch wiederholte chiropraktische Behandlungen ein positiver Reiz auf die Wirbelsäule ausgeübt wird, der zu einer Straffung der Bänder und damit zu einer Stabilisierung der Wirbelgelenke führt.


Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch unter:

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